Pfefferkontor – social Entrepreneurship

Moodshots "Ökolablel" für Pfefferkonto, Berlin, 19.01.2013

Quelle: www.pfefferkontor.de

Wenn beim Kochen das Salz ausgeht, fragt man notfalls noch den Nachbarn. Wenn der Pfeffer leer ist, gründet man den eigenen Pfefferversand, bzw. Kontor. So geschehen bei Arnt von Bodelschwingh und Olga Taranczewski aus Berlin. Pfefferkontor nennt sich das Duo und vermarktet hochwertigen Pfeffer und Gewürze über das Internet.

Das Unternehmen ist nicht neu am Markt und auch nicht das einzige, dass sich dem Thema Pfefffer bzw. Gewürze widmet. Seit 2006 bereits aktiv, gehört es jedoch zu den ersten seiner Art. Dabei war es vor allem das Faible für kulinarischen Genuss und das Interesse für soziale Ökonomie, die Arnt und Olga dazu veranlassten ihren eigenen Pfefferversand zu gründen, deutlich bevor das Thema „Social Entrepreneurship“ die Runde machte.

Das Prinzip ist einfach und ähnlich wie das vergleichbarer Initiativen, wie der Teekampagne. Nur ein Produkt, bzw. wenige, davon aber eine sehr gute Qualität, direkt und fair gehandelt. In Kombination mit einem gelungenen Markenauftritt entsteht so ein Social Business Modell nach den Prinzipien „people, planet, profit“.

Pfefferkontor_Gruenderportrait

Quelle: www.pfefferkontor.de

Pfefferkontor kommt es dabei vor allem auf die durchgängige Nachhaltigkeit auf allen Handelsstufen an. Der Pfeffer kommt der größtenteils aus Indien (Bundesstaat Kerala), dem Mutterland des Pfeffers. Er wir dort nach Bio-Richtlinien (im Nationalpark Periyar) angebaut und von Hand geerntet. Anschließend geht es zu fairen Handelsbedingungen und ohne weitere Zwischenhandelsstufen weiter nach Deutschland. Im Webshop www.pfefferkontor.de gibt es den schwarzen und grünen Pfeffer aus Indien, sowie weißen aus Sri Lanka. Daneben Salz, Curry, Paprika, roter Balkan Pfeffer oder ganz exotisch, grünes Paprikapulver. Die Endkonsumenten Preise für Pfeffer im Webshop liegen zwischen 11,90€ und 21,90€ für die 250g Dose, je nach Sorte und Mischung. Diese sind übrigens sehr gelungen, dezent gestaltet und transportieren den „Kontor-Flair“ vergangener Zeiten.

Ergänzt wird das Angebot des Webshops mit Hintergrundinformationen zum Pfeffer, interessanten und ausgefallenen Rezepten und einem Newsletter.

Mehr Informationen zum Pfefferkontor.

 

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